- Meine Treffen (183)
- 5.10.2008: Pretty woman
- 3.10.2008: Drei Waschmaschinen Zeit
- 3.10.2008: Nimm jetzt bitte die Maske ab
- 29.9.2008: Zu beschäftigt
- 24.9.2008: Hey süßes Mädchen...
- 22.9.2008: Ein neues Schulfach
- 19.9.2008: Drei Dinge braucht der Mensch
- 18.9.2008: Fliegende Hitze
- 17.9.2008: Erste Kerzen
- 14.9.2008: Nichts als der Wahrheit
Pretty woman
5.10.2008 von admin.
…geht weiter
Ich hatte mich so sehr auf den Frauentag “Pretty Woman” mit Heike und Saskia gefreut. Und während das Dekoteam am Donnerstag eine absolut geniale Deko aufbaute, stieg die Freude weiter an. Als wir im freiwilligen Team alles herrichteten, was für so ein Event benötigt wurde, sagte dann eine der Frauen: “Mir kommen jetzt fast die Tränen, was hier für eine Liebe ist.”
An solchen Tagen weiß ich: Es lohnt sich. Immer! Mit den eigenen Talenten zu arbeiten und sie zum Wohl für andere und zur Ehre Gottes einzusetzen lohnt sich. Und heute haben so viele ihre Begabungen eingesetzt, dass ich echt bewegt war. Die Kreativität des Dekoteams durchzog das ganze Untergeschoss - und ich sah viele Male Photoapparate blitzen, um die Ideen einzufangen
“Wenn ich gewußt hätte, wie luxeriös hier geschmückt ist, wäre ich im Abendkleid gekommen”, sagte Heike. Wie auch im letzten Jahr sprach sie sehr persönlich, brachte viele Beispiele aus ihrem eigenen Leben und manches ließ die ca. 250-300 Zuhörer erahnen, dass auch Christen durch sehr schmerzvolle Zeiten gehen - und immer wieder vor der Wahl stehen: Bitter oder besser
Besser ist besser!
Bitter werden und nicht vergeben ist wie Gift trinken und hoffen, dass der andere stirbt…
Auch Saskia sprach sehr persönlich darüber, wie sie durch einen Alphakurs mit Gott konfrontiert wurde - und sie schließlich ihr Leben umkrempelte. Und da stand diese attraktive 30jährige und meinte, die höchste Berufung, die sie sich selbst vorstellen könnte, wäre es, eine Ehefrau und Mutter zu sein. Da fiel den vielen anwesenden Ehefrauen und Müttern wohl die Kinnladen runter
Ein tolles Musikteam, ein Team, dass für Kranke betete, unsere unbezahlbare Margarethe, die die Küche voll im Griff hatte. Wenn ich weiß, Margarethe ist da, brauche ich keinen Gedanken mehr an “Profanes” wie Kuchen, Getränke und Abwasch verschwenden. Ordner voller Freundlichkeit, Heidi, die seit Jahren ihre Bilder beim Frauentag verkauft und den Erlös der Gemeinde stiftet… so viele Menschen, deren Leben schon umgekrempelt wurde durch die Liebe Gottes, die sie in guten oder in bösen Zeiten fand.
Ich weiß: Bei uns geht Pretty Woman weiter. Und wenn jemand dazu kommen möchte: Eintritt frei
Die CDs des Tages sind übrigens für 8,50 über unseren Medien-Brennpunkt zu beziehen. blickpunkt(ät)lebendigeswort.de
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Drei Waschmaschinen Zeit
3.10.2008 von admin.
Frühschicht! Nicht ich, sondern Tochter Nr. 3. Aber weil am heutigen Feiertag so zeitig kein Bus fuhr, durfte ich Familientaxi spielen. Hab da übrigens neulich einen süßen Autoaufkleber gesehen, den ich mir tunlichst nicht besorgen werde: Mamas Taxi, 24 Stunden einsatzbereit
Als ich gegen 6.15 nach Hause kam, erwischte ich mich bei einer völlig neuen Zeitrechnung. Genau drei Waschmaschinen hatte ich jetzt noch Zeit, bis ich mich für den Nordic Walking Kurs aufmachen mußte.
Drei Waschmaschinen später traf ich auf ein äußerst gut gelauntes Trüppchen - und wir verbrachten walkend, erzählend und lachend einen herrlichen Herbsttag in Würzburgs Weinbergen. Finanziert von unseren Krankenkassen
Genau die richtige Dosis Abwechslung von einer vollen Arbeitswoche - und weil unser “Pretty Woman-Event” morgen schon so gut vorbereitet ist, freu ich mich jetzt einfach auf Feiertag Nr. 2 am Stück - aber mit Ausschlafen wirds schon wieder nix.
Welcher Leser sich jetzt noch entschließen sollte, um 9.30 in Würzburg/Lengfeld aufzutauchen, hier die wichtigsten Infos. Jede Frau ist herzlich willkommen. Wäsche waschen kann man eigentlich auch wann anders. Denn wie schreibt Heike in unserem Buch: “Die Arbeit läuft nicht weg. Sie ist ganz sicher noch da, wenn Ihr entspannt und relaxt wieder nach Hause kommt” ![]()
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Nimm jetzt bitte die Maske ab
3.10.2008 von admin.
Björns Geburtstag ist “gelaufen”. Mit großer Feier, jeder Menge Freunden, Massen von Kuchen, Chips, Süßem und viel Aktion. Mit dem Geschenke auspacken wartete er diszipliniert bis nach der Schule, damit er “seinen Tag” mehr genießen konnte.
Eines der ersten Geschenke war eine Maske, so wie Pantomimespieler sie benutzen. Björn hatte sie sich gewünscht. Er zog sofort die Maske über sein Gesicht - und fortan konnten wir weder Freude noch Enttäuschung bei ihm erkennen. Er packte weitere Geschenke aus - und wir rätselten: Freute er sich darüber? War ein Wunsch in Erfüllung gegangen? Wie fühlte er sich gerade?
So saßen wir gespannt neben ihm - und es fühlte sich “verkehrt” an, dass wir seine Gefühle nicht mehr an seinem Gesicht ablesen konnten. “Nimm jetzt bitte die Maske wieder ab”, baten wir schließlich. Wir wollten wieder auf allen Ebenen mit ihm kommunizieren.
Immer schön, wenn Andere uns hinter die Maske gucken lassen. Aber es ist es anstrengender, mit Menschen ohne (Masken) umzugehen. Sie können wütend werden, traurig, weinen, euphorisch sein, sie versprühen ihr Glück, zeigen ihre Grenzen - sie haben echte Gefühle und fordern damit meine eigenen Gefühle heraus. Aber das fühlt sich “richtiger” an.
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Zu beschäftigt
29.9.2008 von admin.
…zum Blogschreiben. Leider! Eigentlich kann ich mich dabei so richtig gut entspannen. Versuche, etwas Erlebtes nett zu “verpacken” und muss dann manchmal selber schmunzeln
Aber nachdem ich einen Seminarbesuch in Mannheim hinter mir habe, für meine Firma ein paar Extras zu erledigen hatte, der Nordic Walking Kurs mit Heike und unser Frauentag “Pretty Woman” seine Schatten vorauswerfen - da war ich abends einfach zu “platt”.
Und Björn zählt die Tage bis zu seinem Geburtstag. “Feier ich oder feier ich nicht?” “Wen lade ich ein, wenn ja?” (Wenn nämlich die Freunde, die nicht zur 1. Wahl gehören, Wind von der Feier kriegen, sind sie beleidigt. Lädt er sie ein, kommen wir zahlenmäßig ungefähr auf 17
“Was wünsch ich mir - und von wem?” - Björn kennt anscheinend den Kontostand aller Geschwister.”Was will ich als Geburtstagsessen - und welchen Kuchen mag ich?” .
Es sind viele Fragen offen, wenn man 13 wird. Und ich frag mich gerade, wie ich es schaffen soll
a) alle Wünsche herauszufinden
b) sie zu erfüllen
Huch, jetzt hab ich mich ja doch entspannt ![]()
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Hey süßes Mädchen…
24.9.2008 von admin.
Nur mal schnell nach Mails gucken… Obwohl ich eigentlich diese zwei kostbaren, freien Stunden nützen will, um meinen Part für den Frauentag “Pretty woman” auszuarbeiten. Heike hat geschrieben.
Schnell die Antwort tippen, schnell die Anmeldungen für den Nordic Walking Kurs an die Teilnehmer verschicken, schnell mal in Heikes Blog gucken
Was ich lese, ist so nett, da schreib ich heute gar nichts mehr.
So hab ich noch 1 1/2 Stunden, um meine Gedanken zum Thema “Von der Raupe zum Schmetterling” in eine Reihenfolge zu bringen. Ans Telefon geh ich in dieser Zeit nicht. Und Emails braucht man auch nicht wirklich alle zwei Stunden checken ![]()
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Ein neues Schulfach
22.9.2008 von admin.
wünsch ich mir: “Büchereinbinden leicht gemacht” -für die Kinder, nicht für die Mütter
Gerade hatte ich gedacht: endlich Feierabend - da brachte Filius mir noch schnell Mathe und Bio zum Einbinden. Jahrelang war ich verwöhnt mit einer kreativen, geduldigen und gern bastelnden Tochter, die für alle Schüler unserer Familie die Bücher einband - fast als wäre es eine Selbstverständlichkeit. War es nicht!!!
Solch zeitraubende Detailarbeit kostet mich mehr Schweiß als 40 Teilnehmer zu wiegen und zu motivieren. Die Gaben, die Gott seinen Menschenkindern gegeben hat, sind wirklich sehr verschieden….
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Drei Dinge braucht der Mensch
19.9.2008 von admin.
…um geistig und seelisch gesund und glücklich zu sein:
- die Gelegenheit und den Raum, die eigene Einzigartigkeit zu leben
- die Möglichkeit, die eigenen Begabungen/ Talente zu entdecken, zu fördern und einzubringen
- Sinn in dem zu finden, was man macht!
Das stellten Alfred Adler und Victor Frankl fest. Und darüber schreibt Birgit Schilling in ihrem Buch “Berufung leben”, was ich mir heute zu Gemüte führe.
Ob im Grunde genommen jeder Mensch die Möglichkeit zu solch einem Lebensstil hat? Auf jeden Fall erleben nicht so viele Menschen diese Art von seelischer Gesundheit und Glück.
Mein neustes Ziel: Glückanstupser werden!
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Fliegende Hitze
18.9.2008 von admin.
Auch in unseren Gemeinderäumen läuft die Heizung noch nicht. Weil sich eine Reihe Frauen zum Frühstück und Austausch treffen wollen, überlegen Magne und ich zu Hause hin und her, wie und ob wir die Heizung am Vormittag in Gang bringen….(wir haben keinen direkten Zugriff zum Heizraum). Wir beschließen, es an diesem ersten wirklich kalten Tag einfach mal darauf ankommen zu lassen.
Wir Frauen frühstücken, erzählen und genießen den gemeinsamen Vormittag. Es ist schon kühl, aber keine Frau scheint das zu stören. “Sag mal Beate, Du bist doch auch Wechseljahreberaterin”, ändert eine Frau das Thema. Beschreibt ihre neuen Befindlichkeiten, erzählt von Witzewallungen bis PMS-artigen Aussetzern, Dünnhäutigkeit und Problemen mit dem Gewicht halten….Wir besprechen die hormonellen Veränderungen, ganz vorsichtig gebe ich Tipps - vorsichtig, weil jede Frau die Wechseljahre anders erlebt und es viele Wege gibt, sich auch in dieser Zeit wohl zu fühlen. “Das Wichtigste”, und da zitiere ich Christinne Tabbert, die mich ausgebildet hat ist, “mehr Eigenverantwortung zu übernehmen - und selber gut auf sich aufzupassen”.
Das Beste für “Euren Pastor“, füge ich hinzu: “Er braucht sich wirklich keinen Kopf zu machen, wenn Frauen zwischen 40-55 in kalten Gemeinderäumen sitzen. Die merken nix! Und so profitieren alle von der fliegenden Hitze ![]()
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Erste Kerzen
17.9.2008 von admin.
Nicht wegen dem schönen, gemütlichen Licht, sondern weil es so kalt war
Eigentlich wollten wir unser frisch eingekauftes Heizöl noch nicht im September verjubeln. Aber am Abend halfen weder geschlossene Fenster, noch Durchhalteparolen, noch Kerzen: Die Heizung läuft.
Und wenn ich den finanziellen Aspekt nun einfach mal hinnehme, kann ich dem Herbst durchaus seine positiven Seiten abgewinnen: Spazierengehen und die ersten Eicheln und Kastanien am Boden finden, durchgepustet ein paar Kerzchen anzünden und meine Lieblingsteesorten genießen - und dass, obwohl ich jahrelang eingefleischter Kaffeetrinker war, Sommerkleider einmotten, die Herbstgardarobe heraussuchen und mich freuen, was man alles Schönes im Schrank hat. Und dass alles noch passt
Auf dem Crosstrainer war ich auch und kam ganz sommerlich ins Schwitzen.
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Nichts als der Wahrheit
14.9.2008 von admin.
Heikes Kommentar auf meinen letzten Blog beruht auf Vermutungen, gestüzt durch jahrelange Freundschaft, in der sie meine Vorliebe für nächtlichen Nachschlag wohl irgendwie mitbekommen hat. Aber Menschen können sich ändern - und ich auch, liebe Heike. Nachts esse ich nichts (mehr).
Nachdem ich also ein neues Mittagessen aus dem Hut gezaubert hatte, die Küche wieder sauber war und ich endlich auf der wohlverdienten roten Couch saß, da fiel mir Frau R. ein. Die im Krankenhaus liegt. Die sicher heute keinen Besuch bekommt. Ob überhaupt jemand an sie denkt? Na, ich hatte auf jeden Fall gerade an sie denken müssen - und so saß ich auf der roten Couch und wand mich. Jetzt aufstehen? An der Uniklinik gibt es so wenig Parkplätze. Ich würde länger ums Klinikum fahren, um einen Parkplatz zu finden, als der Besuch dauern würde….
Ab und zu weiß man, dass es richtiger ist, zu gehen, als sitzen zu bleiben. Ich stand auf und fuhr los, parkte mein Auto zwei Kilometer von der Klinik entfernt und kam schön durchgepustet bei Frau R. an. Ihr sprangen die Tränen aus den Augen, als sie mich sah. Und ich wußte: Meine kleine Investition an Zeit, mein kleines Aufgeben meiner Bequemlichkeit haben sich gelohnt. Und wer vier Kilometer läuft, der braucht abends nicht auf den Crosstrainer. Da ging ich dann zum Heilungsgottesdienst in unserer Gemeinde, durfte für einige kranke Menschen beten - und hatte doch das gute Gefühl, dass ich auch Frau R. nicht ihrem Schicksal überlassen hatte. Das Leben ist so schön, wenn es schön ist
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